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Abb.1.: Gesunde Prostata


Abb.3.: Transurethrale Ausresektion der Prostataloge


Abb.4.: Greenlight-Laser

Die gutartige Prostatavergrößerung
BPH (Benigne Prostata Hyperplasie)

 
Was ist BPH?
Die gutartige Prostatavergrößerung ist (BPH) ein bei älteren Männern häufig vorkom-mendes Leiden. Jeder zweite Mann über 50 Jahren ist davon betroffen. Die Wahrschein-lichkeit an einer relevanten Vergrößerung der Vorsteherdrüse zu erkranken steigt in der Gruppe
der über 60 jährigen Patienten auf über 75% an. Die Ursachen sind
vor allem hormoneller Art. Aber auch ungünstige Lebens- und Ernährungsgewohnheiten nehmen Einfluss auf das Prostatawachstum.
 
Die Prostatadrüse dient der Herstellung der Samenflüssigkeit.
Sie sitzt unterhalb der Harnblase und umschließt die Harnröhre manschettenhaft.
Die Harnröhre verläuft geradlinig durch das drüsige Prostatagewebe (in Abbildung 1 gelb dargestellt).
 
Durch das langsam voran schreitende Wachstum der Prostata, schon ab dem vierten Lebensjahrzent, wird die Harnröhre zunehmend eingeengt und es kommt zu den typischen Prostatabeschwerden, wie
-  erschwertes Wasserlassen
-  häufiges Wasserlassen besonders Nachts
-  plötzlich, imperativ auftretender und kaum unterdrückbarer
    Harndrang
-  reduzierter, schwacher Harnstrahl
-  das Gefühl, die Blase nicht vollständig entleert zu haben 
    (Restharngefühl)
-  Nachträufeln
-  Startschwierigkeiten beim Wasserlassen

Abb. 2.: Die gewucherte Vorsteherdrüse umschließt die blasennahe Harnröhre manschettenartig, engt diese ein und behindert so den Harnabfluss.
 
Diese Beschwerden können verständlicherweise die Lebensqualität der Patienten erheblich einschränken. Eine zu späte Behandlung
kann schwerwiegende Folgen haben. Es kann zum kompletten Harnverhalt kommen, Infektionen und Blutungen können auftreten
und im Extremfall kann es sogar zum Nierenversagen führen.
 
Medikamentöse Therapie
Phytopharmaka (Pflanzliche Wirkstoffe), Alphablocker Therapie, 5-Alpha-Reduktase-Hemmer Therapie.
 
Operative Maßnahmen
Wenn pflanzliche und chemische Arzneimittel nicht mehr helfen, müssen operative Maßnahmen erwogen werden.
Hier kommen unterschiedliche Methoden zu Einsatz. Der so genannte „Goldstandart“, an dem sich alle anderen und neueren innovative Verfahren messen lassen müssen, ist die transurethrale (durch die Harnröhre) durchgeführte Ausresektion der Prostataloge (TUR-P). Hierbei wird mit einem hochfrequenten elektrischen Strom, der mittels einer speziellen feinen Drahtschlinge durch ein Endoskop an das wuchernde Prostatadrüsen-gewebe herangeführt wird, das einengende Drüsengewebe entfernt.
Dieser Eingriff sollte heute in einer so genannten Video-Resektions-technik unter Einsatz modernster Bildgebungsverfahren in Nieder-drucktechnik erfolgen. Die früher gefürchteten Komplikationen wie Harninkontinenzen oder stärkere Blutungen werden extrem selten beobachtet und sind bei entsprechender Erfahrung des Operateurs
kaum noch zu befürchten.
 
LASER-Vaporisation mit dem Greenlight-Laser
Ein weiteres heute schon durchaus etabliertes Verfahren ist die so genannte LASER-Vaporisation der Prostata. Hierbei wird hochenergetische Lichtenergie über spezielle Glasfasersonden gleichfalls durch die Harnröhre an das Prostatadrüsengewebe herangeführt und kann hier nahezu unblutig das Prostatagewebe verdampfen.
Von besonderen Nutzen ist dieses Verfahren bei älteren Risikopatienten die blutgerinnungshemmende Medikamente wie Markumar oder ASS einnehmen nehmen müssen.
Als besonderer Vorteil dieser innovativen Operationstechnik kann die sehr kurze Katheterverweilzeit (in der Regel nur maximal 24 Std.) und die kurze stationäre Aufenthaltszeit genannt werden. In der erfolgt die Entlassung des Patienten aus der Klinik bereits nach nur 2 Tagen.
 
Besondere tief in die Blase hereinragende Wuchsformen des Prostatadrüsengewebes und besonders große Wucherungen sind
für dieses eher minimal invasive Verfahren nicht gut geeignet.
 
Lesen Sie hier einen ausführlichen Bericht über dieses Verfahren...
 
Fazit
Entscheidend wichtig für das angestrebte gute Ergebnis und den anschließend zufriedenen Patienten ist die eingehende und differenzierte Untersuchung vor dem dann jeweils sehr individuell auszuwählenden Behandlungsverfahren.
Die enge Verzahnung zwischen ambulanter Diagnostik, der dann oft längerfristigen konservativer Therapie und schließlich der individuell angepassten operativen Behandlung unter Regie und Durchführung Ihres persönlichen und langjährig erfahrenen Urologen gewährleistet best mögliche Behandlungsergebnisse.
 
Fragen Sie uns!
Im Rahmen unserer speziellen Beratungssprechstunde zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung werden wir Ihre Fragen eingehend beantworten.
Nach eingehender Untersuchung klären wir sie über Ihren
individuellen Befund auf und beraten Sie darüber, welche spezielle Therapieform ob konservativ, zunächst medikamentös oder operativ
für Sie geeignet ist.
 
Dr. med. Friedhelm Kaup & Dr. med. Anke Lameter
Fachärzte für Urologie
 



Die gesetzlichen Kranken-kassen sehen lediglich noch eine körperliche Untersuchung vor.
Zusätzliche Unter-suchungen sind daher unbedingt erforderlich!
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